Coronakrise und die Menschheit verändert sich

In der Coronakrise sieht man sehr intensiv wohin sich viele Menschen bewegen – Ihre Ängste, Ihr Hass, Ihr Neid auf alle anderen, denen es besser geht.

Die intensive Beschäftigung mit sich selbst wirft viele Fragen auf und alte Dinge kommen an die Oberfläche des Lebens. Wunderbar, so darf jeder über sich selbst nachdenken – ein Wink des Schicksals!
 
Seit über einem Monat steht die Welt still und ich frage mich, wie das Leben nach dem kompletten Hochfahren mit der Kunst- und Fotografie weiter gehen wird? Werde ich als Fotografin überhaupt noch gebraucht werden?
 
Drei große Hochzeiten wurden bei mir abgesagt und ob die Heiratswilligen ein Jahr später Ihre Beziehung nicht in einem anderen Licht sehen werden, wird sich zeigen.Vielleicht erspart man sich die Scheidung.
 
Auch schon vor Corana war Zeit ein wertvolles Gut, welches vielleicht nicht in seinem vollen Ausmaß gewürdigt wurde; alles muss sofort passieren; niemand spürt den Druck (der anderen) und wir lassen uns von Minuten/Stunden beherrschen.Vielleicht sollen wir gerade jetzt lernen, einen Schritt zurückzutreten, dem Künstler/der Künstlerin genügend Luft zu lassen, um seiner/ihrer Passion den Raum zu geben, den er/sie benötigt.
Auf einen Start mit neuen Erkenntnissen freue ich mich schon sehr.

Bleibt gesund!
Do Laura Heneis Künstlerin & Fotografin